10 Einkaufstipps für weniger Plastik im herkömmlichen Supermarkt


Plastik einsparen - Das geht auch in einem gewöhnlichen Supermarkt!

Nicht jeder hat einen Unverpackt-Laden in seiner Nähe oder kann diesen aus zeitlichen Gründen manchmal eben nicht aufsuchen. Ich gebe dir 10 einfachen Tipps,

wie du es schaffst in jedem herkömmlichen Supermarkt viel Plastik einzusparen.

Bevor ich zu meinen Tipps komme, möchte ich euch kurz eine kleine Geschichte erzählen. Vor kurzem Stand ich an der Kasse im Supermarkt. Vor mir Stand eine Frau, die gerade ihren Einkauf auf das Band legte. Da ich mich schon seit längerem mit dem Thema Nachhaltigkeit und Zero Waste beschäftige, fiel mir sofort auf, dass jedes einzelne Teil ihres Eikaufs in Plastik verpackt war. Bei dem Anblick wurde mir ganz flau im Magen und ich bekam sofort ein Stechen im Herz. Autsch! Ich möchte die Frau keinerswegs verurteilen. Schließlich war ich auch mal so eine Frau! Vor der Geburt meiner Tochter habe ich den Einwegverpackungen auch keinerlei Beachtung geschenkt. Es wurde eben das gekauft, was gerade gebraucht wurde - ganz egal wie es verpackt war. Mir war damals halt nicht bewusst, was es für die Umwelt bedeutet so viel Müll zu produzieren, und dass es auch anders geht! Deshalb möchte ich dir heute meine 10 einfachen Tipps verraten, wie du in einem herkömmlichen Supermarkt viele Einwegverpackungen vermeiden kannst.



Meine 10 Tipps zur Plastikvermeidung


1. Der Klassiker - Bringe deine eigene Einkaufstasche mit, damit du keine Plastiktasche an der Kasse kaufen musst. Tasche vergessen? Der Notfallplan: Hole dir einen leeren Karton (gibt es meistens am Ausgang hinter der Kasse) und packe deine Einkäufe dort rein.


2. Kaufe Obst und Gemüsse lose oder bring eigene kleine Beutel mit. Wenn du nur wenige Stücke Obst und Gemüse kaufst, kannst du sie einfach einzeln aufs Band legen. Falls du es nicht lose aufs Band legen möchtest, kaufst du oder nähst dir aus alten Stoffresten eigene Obst- und Gemüsebeutel. So kannst du bei jedem Einkauf auf die Plastiksäckchen verzichten. Obst- und Gemüsebeutel vergessen? Der Notfallplan: nimm nur ein Plastiksäckchen und packe alles in das Säckchen rein. Die Preisetiketten klebst du dann alle auf das Säckchen. Schließlich ist ein Säckchen immer noch besser als 4 oder 5.


3. Nudeln und Reis gibt es auch in einer Kartonverpackung. Du musst nur genau hinschauen, denn manche Kartonverpackungen haben einen Plastikbeutel im Innerern, auf den du auch verzichten kann.


4. Bringe einen zusätzlichen Stoffbeutel oder eine Papiertüte vom letzten Bäckerbesuch mit. Packe deine Backwaren an der Selbstbedienungstheke hinein. Wenn du dein Brot und Brötchen beim Bäcker holst, reiche der Verkäuferin den Stoffbeutel und lass dir alles dort hinein packen.


5. Säfte, Mineralwasser und Co. gibt es auch in Pfand-Glasflaschen. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern schmeckt auch noch viel besser.


6. Auch Jogurt gibt es mittlerweile im Pfandglas, z.B. von Landliebe - wenn auch nur in wenigen Geachmacksrichtungen.


7. Flüssigkeiten und Saucen vorzugsweise in der Glasflasche kaufen. Dazu zählen z.B. Essig, Öl, Ketchup, Mayo, Senf, etc.


8. Kaufe frisches Obst- und Gemüse auf Vorrat und friere es zu Hause portionsweise ein. So musst du keine Tiefkühlware im Plastiksack kaufen. Am besten kaufst du es in großen Mengen ein, wenn es vergünstig ist. So sparst zusätzlich bares Geld.


9. An der Fleisch- und Wursttheke erhälst du deine Fleischwaren meist mit weniger Plastik. Manche Metzger akzeptieren sogar einen mitgebrachten Behälter, der dann auf der Theke befüllt wird. So kriegst du dein Fleisch sogar plastikfrei. Fragen lohnt sich!


10. Kaufe Naturkosmetik oder checke deine Pflegeprodukte auf ihre Inhaltsstoffe. In herkömmlichen Pflegeprodukten wie z.B. Kosmetika oder Duschgels befinden sich unter anderem Mikroplastik in den Inhaltsstoffen. Apps wie "Codecheck" helfen dir dabei. Das Mikroplastik gelangt nämlich beim Duschen und Abschminken in unser Abwassersystem, wo es sich leider nicht rausfiltern lässt und so in unsere Umwelt gelangt.


Und das Wichtigste: Freu dich und sei stolz, dass du es wieder geschafft hast Plastik zu reduzieren. Jedes eingesparte Teil zählt! Viele einzelne Teile ergeben in der Summe eine riesige Menge an Plastik, die du geschafft hast zu vermeiden!


Hast du vielleicht noch eigene Tipps, die du mit mir teilen willst?


Ich bin total gespannt und freu mich auf dein Kommentar!


Eure Christine


P.S.: Kennst du schon meine Facebook-Gruppe "Grüngefühle - Plastikmüll reduzieren und nachhaltiger leben als Familie? Die Gruppe ist für alle Mamas, die etwas am Lebenstil ihrer Familien ändern wollen, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Hier bekommst du Hilfestellung bei deinen ersten Schritten hin zu einem nachhaltigeren Familienleben mit weniger Plastikmüll. Du darfst hier alles fragen, deine Erfahrungen und Probleme teilen, ohne dass dich jemand verurteilt oder blöd aussehen lässt. Geminsam bringen wir Schritt für Schritt mehr Nachhaltigkeit in deine Familie. Hier geht's zu meiner Facebook-Gruppe. Ich freu mich auf dich!

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